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Der Maschendrahtzaun ist die meistverkaufte Zaunart in Deutschland – und das aus gutem Grund. Kein anderer Zaun bietet ein so gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und vereint einen so günstigen Preis mit einer derart einfachen Montage und gleichzeitiger Anpassungsfähigkeit an jedes Gelände. Ob ebenes Grundstück, Hanggrundstück oder verwinkelte Gartenecke: Das flexible Drahtgeflecht folgt jeder Kontur, ohne zu knicken oder zu brechen. Bei zaundirekt.de finden Sie Maschendrahtzäune in allen gängigen Höhen, Drahtstärken und Farben – als Komplettset mit Pfosten, Streben, Spanndrähte und Befestigungsmaterial. So können Sie Ihren Maschendrahtzaun kaufen und direkt mit dem Aufbau starten. Dank des flexiblen Drahtgeflechts lässt sich der Maschendrahtzaun auch auf unebenem Gelände montieren. Das Maschendrahtgeflecht bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und eignet sich besonders für große Grundstücke. Mit der Montage eines Maschendrahtzauns kann jeder Heimwerker den Maschendrahtzaun online kaufen und selbst aufbauen.
Aufbau und Material – so entsteht das Drahtgeflecht
Ein Maschendrahtzaun besteht aus spiralförmig gebogenen Stahldrähten, die werkseitig ineinander verflochten werden. Jeder einzelne Draht wird zu einer Spirale geformt und dann mit der benachbarten Spirale verzahnt. Das Ergebnis ist ein rhombenförmiges, flexibel einsetzbares Maschendrahtgeflecht – elastisch, formstabil und belastbar zugleich. Anders als bei geschweißten Zäunen gibt es beim Maschendraht keine starren Verbindungspunkte. Die einzelnen Maschen können sich gegeneinander bewegen, was dem Zaun seine charakteristische Flexibilität verleiht.
Das Material ist verzinkter Stahl. Die Verzinkung schützt den Draht vor Korrosion und sorgt dafür, dass der Maschendrahtzaun auch nach Jahren Regen, Frost und UV-Strahlung standhält. Als zusätzlicher Schutz ist eine kunststoffbeschichtete PVC-Ummantelung verfügbar: Der verzinkte Draht wird dabei mit einer Kunststoffschicht überzogen, die den Korrosionsschutz des Maschendrahtzauns nochmals deutlich verlängert und dem Zaun eine farbige Oberfläche gibt – besonders beliebt in RAL 6005 (Moosgrün). Die Kunststoffbeschichtung schützt den verzinktem Stahl-Kerndraht vor mechanischem Abrieb und verbessert die Witterungsbeständigkeit des Drahtgeflechts erheblich. Die Beschichtung sorgt dafür, dass Maschendrahtzäunen eine deutlich höhere Lebensdauer erreichen als rein verzinkte Varianten.
Drahtstärken – 2,8 mm, 3,1 mm oder 3,8 mm?
Die Drahtstärke bestimmt maßgeblich die Stabilität und ist der wichtigste Faktor für die Stabilität Ihres Maschendrahtzauns. Bei zaundirekt.de erhalten Sie drei Stärken, die jeweils für unterschiedliche Anforderungen ausgelegt sind:
2,8 mm (leicht): Die wirtschaftlichste Variante. Dieser Draht eignet sich für niedrige Einfriedungen im Vorgarten, dekorative Abgrenzungen von Beeten oder temporäre Zaunlösungen, bei denen keine hohe mechanische Belastung zu erwarten ist. Auch als Rankhilfe für leichte Kletterpflanzen wie Clematis oder Wicken ist der 2,8-mm-Maschendraht eine gute Wahl.
3,1 mm (Standard): Die am häufigsten verkaufte Drahtstärke. Der 3,1-mm-Draht deckt den Großteil aller privaten Anwendungen ab – Grundstückseinfriedungen, Gartenabgrenzungen, Kleingärten und überall dort, wo ein solider, dauerhafter Zaun gefragt ist. Dieses Maß bietet das beste Verhältnis aus Stabilität, Gewicht und Preis.
3,8 mm (schwer): Die verstärkte Ausführung für erhöhte Anforderungen. Der 3,8-mm-Maschendrahtzaun kommt zum Einsatz, wenn der Zaun stärkerer Belastung standhalten muss – etwa bei großen Grundstücken mit Tierhaltung, auf Weiden, an Schrebergartenanlagen oder bei Einfriedungen, die Wind und Wetter besonders ausgesetzt sind. Auch für hohe Zäune ab 175 cm empfiehlt sich die schwerere Drahtstärke, da sie weniger zum Durchhängen neigt.
Praxis-Tipp: Bei PVC-ummantelten Ausführungen bezieht sich die Drahtstärke auf den Gesamtdurchmesser inklusive Kunststoffschicht. Der Kerndraht (Stahlkern) ist etwas dünner – bei einem 3,1-mm-PVC-Draht liegt er bei etwa 2,2 bis 2,5 mm. Wer maximale Stabilität braucht, greift zur 3,8-mm-Variante oder wählt verzinkten Draht ohne PVC.
Maschenweiten – 25 x 25, 50 x 50 und 60 x 60 mm
Die Maschenweite bestimmt, wie dicht das Geflecht ist und welche Objekte oder Tiere hindurchpassen. Die Standardmaße im Überblick:
50 x 50 mm ist die gängigste Maschenweite und für die meisten Einfriedungen die richtige Wahl. Durch das Geflecht passen keine Hunde oder Katzen, und auch mittelgroße Bälle bleiben hängen. Dieser Maschendrahtzaun eignet sich für Garten- und Grundstückseinfriedungen, Kleingärten und als allgemeine Abgrenzung.
60 x 60 mm bietet ein etwas weitmaschigeres Geflecht. Der Vorteil: weniger Materialverbrauch pro Quadratmeter und damit ein günstigerer Preis. Die 60-mm-Maschenweite eignet sich für große Flächen, bei denen der Zaun primär eine optische Grenze markieren soll – etwa Weidezäune oder Abgrenzungen zwischen Nachbargrundstücken, bei denen kein Durchschlupfschutz nötig ist.
25 x 25 mm ist die engmaschige Variante. Dieses feine Drahtgeflecht verhindert, dass Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Hühner durch den Zaun schlüpfen. Auch als Volierendraht für Vogelgehege oder zum Schutz von Gemüsebeeten vor Nagetieren ist die 25-mm-Maschenweite ideal. Ein weiterer Einsatzbereich: Schutz vor Mardern, die sich durch 50-mm-Maschen problemlos zwängen können.
Zaunhöhen – von 80 cm bis 200 cm
Bei zaundirekt.de erhalten Sie Maschendrahtzäune in Höhen von 80 cm bis 200 cm. Die richtige Höhe hängt vom Einsatzzweck und den lokalen Vorschriften ab:
80 cm und 100 cm eignen sich für niedrige Abgrenzungen im Vorgarten, als Beetbegrenzung oder als Rankhilfe für Kletterpflanzen. In vielen Gemeinden sind Zäune bis 100 cm an der Straßenfront genehmigungsfrei. 125 cm und 150 cm sind die beliebtesten Höhen für die klassische Grundstückseinfriedung rund um den Garten. Ein 150-cm-Maschendrahtzaun markiert eine klare Grenze, ohne das Grundstück einzuengen. 175 cm und 200 cm kommen zum Einsatz, wenn mehr Sicherheit oder Sichtschutz gewünscht ist – etwa an der Grundstücksrückseite, zu Nachbarn hin oder zur Einfriedung von Tierhaltungsflächen.
Die erlaubte Zaunhöhe richtet sich nach der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes und der Satzung Ihrer Gemeinde. In den meisten Fällen sind Zäune bis 180 cm ohne Baugenehmigung zulässig. Einen vollständigen Überblick über die Vorschriften finden Sie im Ratgeber Wie hoch darf ein Zaun sein?. Steht Ihr Zaun direkt an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn, lohnt sich außerdem ein Blick in den Ratgeber Zaun zum Nachbarn – Rechtslage.
Farben und Oberflächenbehandlung
Maschendrahtzäune sind in drei Ausführungen erhältlich, die sich in Optik und Lebensdauer unterscheiden:
Verzinkt (silberfarben): Die klassische Standardvariante. Der Draht ist feuerverzinkt (teils zinkphosphatiert) und behält seinen metallisch-silbrigen Farbton. Bei einigen Herstellern wird der Draht zusätzlich zinkphosphatiert, was die Haftung einer eventuellen Beschichtung verbessert. Verzinkte Maschendrahtzäune sind die günstigste Option und eignen sich überall dort, wo die Funktion im Vordergrund steht – Weidezäune, Kleingärten, temporäre Einfriedungen.
PVC grün (RAL 6005): Die beliebteste Farbe für den Garten. Der kunststoffbeschichtete Maschendrahtzaun in RAL 6005 verschmilzt optisch mit Hecken und Bepflanzung und fällt im Gartenbild kaum auf. Die PVC-Ummantelung schützt den verzinkten Kern zusätzlich vor Feuchtigkeit und mechanischem Abrieb – ideal für Grundstücke mit dichter Vegetation, wo Äste und Ranken am Draht scheuern.
PVC anthrazit (RAL 7016): Die moderne Alternative für alle, die einen zurückhaltenden, dunklen Farbton bevorzugen. Ob Farben Grün oder Anthrazit – beide Varianten sind hochwertig und sorgen für eine ansprechende Optik. Anthrazit passt hervorragend zu zeitgenössischer Architektur und wirkt eleganter als die klassische grüne Variante. Die PVC-Schicht bietet denselben Schutz wie bei der grünen Ausführung und erhöht die Stabilität des Zauns zusätzlich.
Komponenten – was Sie für den kompletten Maschendrahtzaun brauchen
Ein Maschendrahtzaun besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten. Damit der Zaun stabil steht und dauerhaft hält, müssen alle Teile zusammenpassen:
Zaunpfosten sind das Fundament jedes Maschendrahtzauns. Am häufigsten kommen Rundpfosten (Durchmesser 34 mm oder 42 mm) zum Einsatz, alternativ T-Pfosten aus Stahl, die sich ohne Einbetonieren einschlagen lassen. Rundpfosten werden im Abstand von maximal 250 cm gesetzt und mit Schellen am Spanndraht befestigt. An Anfangs- und Endpunkten sowie Ecken kommen verstärkte Pfosten zum Einsatz, die mit einer Strebenplatte am Boden verankert werden. Als Alternative zum Einbetonieren können Sie Bodenhülsen oder Einschlagbodenhülsen verwenden – sie lassen sich einfach in den Boden treiben und die Pfosten montieren sich per Steckverbindung. Passendes Zubehör finden Sie in der Kategorie Pfosten-Zubehör.
Streben stabilisieren den Zaun an Endpunkten und Ecken. Eine Strebe wird schräg zwischen dem Eck- oder Endpfosten und dem Boden verspannt. Sie verhindert, dass der Pfosten durch die Zugkraft des gespannten Geflechts nach innen gezogen wird. Pro Ecke und pro Zaunende wird mindestens eine Strebe benötigt – sie erhöhen die Stabilität des Zauns entscheidend.
Spanndraht verläuft am oberen und unteren Rand des Zauns waagerecht von Pfosten zu Pfosten und wird mit Drahtspannern gespannt. Er gibt dem Geflecht Halt und verhindert Durchhängen. Üblicherweise wird ein Spanndraht oben und einer unten gespannt. Bei Zaunhöhen ab 150 cm empfiehlt sich ein dritter Spanndraht auf halber Höhe. Der Spanndraht ist verzinkt oder PVC-ummantelt – passend zum Geflecht. Am Pfosten wird der Spanndraht mit Hakenschrauben oder Hakenschraube befestigt, die in den Metallpfosten geschraubt werden.
Geflechtspannstäbe und Bindedraht verbinden das Geflecht mit Pfosten und Spanndraht. Der Geflechtspannstab wird senkrecht durch die letzte Maschenreihe geführt und am Pfosten mit Schellen fixiert. Die Geflechtspannstäbe sichern den Anfang und das Ende des Geflechts zuverlässig. Der Bindedraht befestigt das Geflecht alle 15 bis 20 cm am Spanndraht.
Maschendrahtzaun aufbauen und montieren – Schritt-für-Schritt-Anleitung
Einen Maschendrahtzaun aufbauen und montieren ist auch für Heimwerker mit etwas handwerklichem Geschick gut machbar. Die Drahtstärke bestimmt dabei, wie straff das Geflecht gespannt werden kann und wie stabil der Zaunverlauf wird. Im Vergleich zu einem Doppelstabmattenzaun brauchen Sie weniger schweres Werkzeug und können den Zaun zu zweit an einem Wochenende aufstellen. So gehen Sie vor:
Schritt 1 – Planung und Abstecken: Messen Sie die Zaunlinie aus und markieren Sie den Zaunverlauf und die Positionen der Pfosten mit Holzpflöcken und Schnur. Der Pfostenabstand beträgt maximal 250 cm. An Ecken, Anfangs- und Endpunkten planen Sie jeweils verstärkte Pfosten mit Streben ein. Berechnen Sie die benötigte Menge an Geflecht, Spanndraht und Bindedraht. Heben Sie die Fundamentlöcher an den markierten Stellen vor – so geht die Zaunmontage schneller.
Schritt 2 – Pfosten montieren: Heben Sie die Pfostenlöcher mindestens 50 cm tief aus (bei Zaunhöhen ab 150 cm besser 60 bis 80 cm). Setzen Sie die Pfosten lotrecht ein und betonieren Sie sie ein. Alternativ können Sie Einschlagbodenhülsen oder Bodenhülsen verwenden, um die Pfosten ohne Beton zu montieren. Lassen Sie den Beton mindestens 24 Stunden aushärten, bevor Sie mit dem Spannen beginnen. Achten Sie darauf, dass alle Pfosten auf gleicher Höhe stehen – eine gespannte Richtschnur hilft dabei.
Schritt 3 – Streben montieren: Befestigen Sie die Streben an den Eck- und Endpfosten. Die Strebe wird mit einer Schelle schräg am Pfosten angesetzt und am unteren Ende mit einer Strebenplatte im Boden verankert oder an einer Bodenhülse fixiert. Der ideale Winkel liegt bei etwa 45 Grad.
Schritt 4 – Spanndrähte einziehen: Ziehen Sie den oberen und unteren Spanndraht durch die Schellen oder Halterungen an den Pfosten. Spannen Sie den Draht mit einer Drahtspannvorrichtung straff, aber nicht übermäßig – zu viel Spannung belastet die Eckpfosten unnötig. Die Spanndrähte sollen gerade verlaufen und dürfen nicht durchhängen.
Schritt 5 – Maschendraht abrollen und spannen: Stellen Sie die Geflechtrolle am Anfangspfosten auf und führen Sie einen Geflechtspannstab senkrecht durch die erste Maschenreihe. Fixieren Sie den Geflechtspannstab mit einer Schelle am Pfosten. Rollen Sie das flexible Geflecht entlang der Zaunlinie ab und spannen es gleichmäßig. Am Endpfosten setzen Sie erneut einen Geflechtspannstab ein und sichern ihn mit Schellen.
Schritt 6 – Bindedraht befestigen: Verbinden Sie das Geflecht mit dem Spanndraht, indem Sie den Bindedraht alle 15 bis 20 cm um Masche und Spanndraht wickeln. So löst sich das Geflecht nicht und flattert nicht im Wind.
Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung mit weiteren Praxis-Tipps finden Sie in unserem Ratgeber Maschendrahtzaun Montage – Pfosten und Streben.
Maschendrahtzaun oder Doppelstabmattenzaun?
Der Doppelstabmattenzaun ist die zweite große Zaunlösung für Grundstücke – und die Frage, welcher Zaun der richtige ist, stellt sich bei fast jedem Zaunprojekt. Beide Systeme haben ihre Stärken, und die Wahl hängt vom Einsatzzweck, dem Budget und dem Gelände ab.
Der Maschendrahtzaun punktet bei Flexibilität und Preis – er ist flexibel einsetzbar und unschlagbar günstig. Er passt sich Geländeunebenheiten, Kurven und Hängen an, ohne dass Sie Zaunelemente zuschneiden oder anpassen müssen. Gerade bei großen Grundstücken mit unregelmäßigem Verlauf ist das ein großer Vorteil. Die Kosten pro laufenden Meter liegen deutlich unter denen eines Doppelstabmattenzauns – bei 100 Metern Zaunlänge summiert sich die Ersparnis schnell.
Der Doppelstabmattenzaun bietet dafür eine deutlich höhere Formstabilität. Die geschweißten, starren Gittermatten bilden eine ebene, gleichmäßige Zaunfläche – optisch sauberer und repräsentativer als das wellige Drahtgeflecht eines Maschendrahtzauns. Auch bei der Einbruchsicherheit hat der Doppelstabmattenzaun die Nase vorn: Die verschweißten Stäbe lassen sich nicht einfach durchschneiden oder zur Seite biegen.
Einen ausführlichen Vergleich beider Zauntypen mit Kostenbeispiel und Entscheidungshilfe finden Sie im Ratgeber Doppelstabmattenzaun oder Maschendrahtzaun – welcher Zaun passt?.
Einsatzbereiche – wo der Maschendrahtzaun seine Stärken ausspielt
Maschendrahtzäune sind Allrounder. Die wichtigsten Einsatzbereiche im Überblick:
Garten- und Grundstückseinfriedung: Der Klassiker. Ein Maschendrahtzaun grenzt das Grundstück ab, hält Hunde und Kinder im Garten und markiert eine klare, sichtbare Grenze zum Nachbarn. Dank seiner Transparenz wirkt der Zaun nicht einengend – Licht und Luft kommen ungehindert durch.
Rankhilfe für Kletterpflanzen: Efeu, Clematis, Knöterich oder wilder Wein verwandeln den Maschendrahtzaun in eine lebendige grüne Wand. Die Maschen bieten den Ranken optimalen Halt. Innerhalb weniger Jahre entsteht so ein natürlicher Sichtschutz, der das Drahtgeflecht vollständig verdeckt.
Tierhaltung und Gehege: In der Kleintierhaltung ist der Maschendrahtzaun ein Standard. Hühnergehege, Kaninchenausläufe, Volieren – mit der passenden Maschenweite (25 x 25 mm für Kleintiere) bietet er zuverlässigen Schutz. Auch auf Pferdeweiden und als Umzäunung für Hundeausläufe bewährt sich das robuste Geflecht.
Kleingarten- und Schrebergartenanlagen: In Kleingartenkolonien ist der Maschendrahtzaun fast schon vorgeschrieben – viele Gartenordnungen empfehlen oder verlangen transparente Einfriedungen, die das Gesamtbild der Anlage nicht stören. Die niedrigen Kosten und die einfache Montage machen ihn zur ersten Wahl in Kleingartenanlagen.
Sichtschutz mit Maschendrahtzaun: Wer Blickschutz wünscht, hat zwei Optionen. Entweder Sie bepflanzen den Zaun mit schnellwachsenden Kletterpflanzen, oder Sie flechten Sichtschutzstreifen durch das Geflecht. Beide Methoden verwandeln den offenen Maschendrahtzaun in einen blickdichten Zaun – ohne dass Sie ein neues Zaunsystem kaufen müssen.
Zubehör für den Maschendrahtzaun
Neben dem Geflecht und den Pfosten bietet zaundirekt.de ein umfangreiches Sortiment an Zubehör, das die Montage erleichtert und die Lebensdauer Ihres Zauns verlängert:
Spannwerkzeug und Drahtspanner: Zum sauberen Spannen des Spanndrahts benötigen Sie eine Drahtspannvorrichtung oder einen Zaunspanner. Damit wird der Draht gleichmäßig gespannt.
Pfostenkappen: Verschließen die offene Oberseite der Rundpfosten und verhindern, dass Regenwasser ins Pfosteninnere eindringt. Ohne Kappen rostet der Pfosten von innen – ein häufiger Grund für vorzeitigen Pfostentausch.
Reparaturdraht und Ersatzgeflecht: Ist das Geflecht beschädigt, können Sie den defekten Bereich herausschneiden und ein neues Stück einflechten. So lässt sich der Zaun abschnittsweise reparieren, ohne alles auszutauschen.
Ein passender Durchgang darf natürlich nicht fehlen: In der Kategorie Gartentore finden Sie Tore und Pforten, die sich nahtlos in den Maschendrahtzaun einfügen.
Maschendrahtzaun kaufen bei zaundirekt.de – als Komplettset bestellen
Bei zaundirekt.de können Sie Ihren Maschendrahtzaun bequem online zusammenstellen – als Komplettset mit allem Zubehör. Wählen Sie Höhe, Drahtstärke, Maschenweite und Farbe (RAL 6005, Anthrazit oder verzinkt) – und bestellen Sie alles aus einer Hand: Geflecht, Pfosten, Streben, Spanndraht, Schellen, Geflechtspannstäbe und Zubehör. Der Versand erfolgt per Spedition direkt zu Ihnen. Unser Kundenservice berät Sie telefonisch bei der Planung – von der richtigen Drahtstärke bis zur Berechnung der benötigten Materialmenge. Ob Sie vormontierte Komplettsets oder Einzelkomponenten bevorzugen – bei uns können Sie Ihren Maschendrahtzaun individuell gestalten. Pro Pfosten werden in der Regel drei Schellen zur Befestigung am Spanndraht benötigt.
Häufige Fragen zum Maschendrahtzaun
Wie lange hält ein Maschendrahtzaun?
Ein rein verzinkter Maschendrahtzaun hält bei normaler Beanspruchung 15 bis 20 Jahre. Maschendrahtzäune mit PVC-Ummantelung erreichen eine Lebensdauer von 25 Jahren und mehr, weil die Kunststoffschicht den Draht zusätzlich vor Feuchtigkeit und mechanischem Abrieb schützt. Die Lebensdauer hängt vor allem davon ab, ob der Zaun an den Pfosten sauber befestigt ist, die Pfosten stabil im Boden verankert sind und keine mechanischen Beschädigungen am Draht vorliegen. Pfostenkappen verlängern die Standzeit der Pfosten erheblich.
Wie hoch darf ein Maschendrahtzaun ohne Genehmigung sein?
Das hängt von Ihrem Bundesland und Ihrer Gemeinde ab. In den meisten Gemeinden sind Einfriedungen bis 180 cm Höhe genehmigungsfrei. In einigen Bundesländern liegt die Grenze bei 150 cm, in manchen Ortssatzungen sogar darunter. An der Straßenfront gelten oft niedrigere Maximalwerte als zur Nachbarseite hin. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Gemeinde nach – die Bauordnungsämter geben schnell Auskunft.
Kann ich den Maschendrahtzaun nachträglich blickdicht machen?
Ja, das ist einer der großen Vorteile dieses Zauntyps. Sie können Sichtschutzstreifen aus PVC oder Polypropylen durch das Geflecht flechten und den Zaun so nachträglich blickdicht gestalten. Die Streifen sind in verschiedenen Farben und Dekoren erhältlich und lassen sich ohne Werkzeug montieren. Alternativ bepflanzen Sie den Zaun mit Kletterpflanzen – Efeu, wilder Wein oder Hopfen überwuchern das Geflecht innerhalb von zwei bis drei Jahren vollständig.
Welches Werkzeug brauche ich für die Montage?
Für den Aufbau eines Maschendrahtzauns benötigen Sie: einen Spaten oder Erdbohrer für die Fundamentlöcher, eine Wasserwaage und Richtschnur zum Ausrichten der Pfosten, Beton zum Einbetonieren der Pfosten, eine Drahtspannvorrichtung oder einen Zaunspanner für den Spanndraht, eine Kombizange zum Abschneiden und Biegen von Bindedraht sowie Arbeitshandschuhe. Ein Maschendrahtzaun lässt sich mit handelsüblichem Werkzeug aufbauen – Spezialgeräte sind nicht nötig.























