Sichtschutz für den Garten – umfassende Eigenschaften, Varianten und Fachwissen von Zaunexperte Fabian Bischoff
Sichtschutzlösungen gehören heute zu den wichtigsten Bestandteilen moderner Grundstücksgestaltung. Sie schaffen Privatsphäre, schützen vor Wind, strukturieren Außenbereiche und ermöglichen es, selbst auf kleinen Grundstücken geschützte Rückzugsorte zu schaffen. Doch Sichtschutz ist nicht gleich Sichtschutz: Materialien, Aufbaumöglichkeiten und Systeme unterscheiden sich deutlich – sowohl in Optik als auch in Funktion.
Dieser Beitrag stellt die wichtigsten Varianten vor und erklärt, worauf es bei der Auswahl tatsächlich ankommt. Die Inhalte basieren auf langjähriger Erfahrung von Fabian Bischoff, der sich seit vielen Jahren mit Materialentwicklung, Systemprüfung und dem Zusammenspiel von Zaun, Sichtschutz und Windlast beschäftigt. Sein Schwerpunkt liegt im technischen Detail: Welche Materialien verhalten sich wie bei Temperaturwechseln? Wie beeinflussen Windkräfte die Stabilität? Welche Paneele sind formstabil und wo liegen Unterschiede in den Herstellungsverfahren?
Welche Sichtschutzarten gibt es?
Grundsätzlich lassen sich Sichtschutzsysteme in drei Gruppen einteilen:
Alle drei Varianten erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Doppelstabmatten mit Streifen eignen sich besonders als nachrüstbare Lösung, während WPC und Aluminium dort eingesetzt werden, wo ein geschlossenes, dauerhaftes Sichtschutzfeld gewünscht ist.
Übersicht aller Sichtschutzsysteme bei Zaundirekt
1. Sichtschutzstreifen – flexible Lösung für bestehende Doppelstabmatten
Sichtschutzstreifen gehören zu den am häufigsten genutzten Varianten, weil sie unkompliziert eingebaut werden können und bestehende Doppelstabmatten umfunktionieren.
Sie eignen sich besonders für Grundstücksgrenzen, die bereits mit Doppelstabmatten ausgestattet sind – der Sichtschutz wird lediglich eingesteckt oder eingeflochten.
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1.1 Materialien und Unterschiede: PVC vs. PP
Fabian Bischoff arbeitet seit Jahren mit verschiedenen Herstellern zusammen und kennt die Unterschiede aus Perspektive von UV-Beständigkeit, Formstabilität und Einlegeverhalten.
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vergleichsweise steif
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hohe UV-Stabilität
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klassische, glatte Oberfläche
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wirken optisch ruhiger
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flexibler
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leichter einzuflechten
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Strukturierung oft leichter sichtbar
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angenehme Haptik und unempfindlicher gegenüber Knicken
Die Wahl hängt weniger von der Optik ab, sondern häufig davon, wie groß die Zaunanlage ist. Auf langen Strecken lässt sich PP leichter verarbeiten, während PVC die definiertere Form bietet.
1.2 Farben und Wirkung
Am häufigsten werden genutzt:
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Anthrazit (RAL 7016)
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Moosgrün (RAL 6005)
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Hellgrau
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Beige
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Holzoptik-Imitationen
Der Vorteil: Streifen können farblich kombiniert werden, ohne dass der Zaun gewechselt werden muss.
1.3 Zubehör & Befestigung
Zu den Streifen gehören Clips oder Klemmen.
Sie sorgen dafür, dass die Streifen auch bei Winddruck stabil bleiben.
2. WPC-Sichtschutz – geschlossene Paneele für moderne Grundstücke
WPC (Wood Plastic Composite) hat sich zu einem der beliebtesten Sichtschutzmaterialien entwickelt. Das Material besteht aus Holzfasern und Kunststoffanteilen, was es formstabil macht und gleichzeitig natürliche Farbverläufe ermöglicht.
2.1 Vorteile von WPC im Überblick
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hohe Formstabilität
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unempfindlich gegen Feuchtigkeit
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keine Splitter
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natürliche Optik
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langlebige Farbgebung
Fabian Bischoff weist aus seiner praktischen Erfahrung darauf hin, dass Temperaturschwankungen bei WPC eine größere Rolle spielen als viele vermuten. Paneele können sich ausdehnen oder zusammenziehen – ein Punkt, der bei der Montage berücksichtigt werden muss.
Gute Systeme verfügen daher über integrierte Dehnfugen oder Montageschienen, die Materialbewegungen zulassen.
2.2 Varianten & Designs
Zaundirekt bietet u. a.:
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geschlossene WPC-Paneele
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Paneele in Anthrazit oder Holzoptik
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modulare Systeme für individuelle Höhen
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Kombinationen mit Aluminiumprofilen
Diese Systeme eignen sich besonders für:
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Terrassen
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Gartenbereiche
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Grundstücksgrenzen mit hohem Anspruch an Optik
3. Design-Sichtschutz aus Metall – Cortenstahl und moderne Paneele
Cortenstahl erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das Material entwickelt im Laufe der Zeit eine charakteristische Rostpatina, die nicht nur optisch wirkt, sondern auch eine Schutzschicht darstellt.
Diese Variante wird häufig genutzt, um architektonische Akzente zu setzen.
Sie ist weniger als großflächiger Sichtschutz gedacht, sondern eher als gestalterisches Element.
4. Aluminium-Sichtschutz – leicht, formstabil und technisch ausgereift
Aluminium ist eines der vielseitigsten Materialien, wenn es um Sichtschutz geht. Es ist robust, absolut wartungsfrei und in modernen Designs erhältlich.
Aluminium-Sichtschutz Übersicht
4.1 Eigenschaften von Aluminium-Sichtschutz
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resistent gegen Korrosion
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sehr hohe Formstabilität
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geringes Eigengewicht
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moderne, klare Linienführung
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hohe Variantenvielfalt
Aluminiumprofile reagieren deutlich weniger auf Temperaturwechsel als WPC.
Aus seiner beruflichen Erfahrung betont Fabian Bischoff, dass Aluminium besonders dort überzeugt, wo Windlasten, Höhen über 180 cm oder lange, durchgehende Zaunverläufe geplant sind.
4.2 Fertige Aluminium-Sichtschutzsysteme
Zu den beliebtesten Varianten gehören:
👉 Aluminium-Sichtschutz allgemein
👉 WPC-Sichtschutz als Komplettsystem
4.3 Exklusiv bei Zaundirekt: „Silent“ – Sichtschutz mit Schallschutzfunktion
Einer der wichtigsten Unterschiede zu klassischen Aluminiumzäunen ist das Silent-System, das ausschließlich bei Zaundirekt erhältlich ist:
👉SILENT Sichtschutzzaun mit Schallschutzfunktion
Dieses System vereint Sichtschutz mit akustisch wirksamen Elementen, die Schallreflexion reduzieren.
Durch die spezielle Paneelkonstruktion werden Geräusche gestreut, anstatt sie zum Grundstück zurückzuwerfen.
Fabian Bischoff hat dieses Produkt intensiv getestet, unter anderem in Bereichen mit Straßenlärm und größeren Flächen, bei denen reflektierende Materialien problematisch sein können. Das Silent-System zeigt besonders dort seine Stärken, wo andere Sichtschutzelemente akustische Nachteile haben.
5. Auswahlkriterien: Welches Sichtschutzmaterial passt zu welchem Zweck?
Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab:
5.1 Für bestehende Doppelstabmatten
5.2 Für moderne, geschlossene Flächen
5.3 Für maximale Stabilität
5.4 Für besondere optische Akzente
5.5 Für Bereiche mit Lärm
6. Montageaspekte aus der Praxis (Erfahrung: Fabian Bischoff)
Aus seiner täglichen Arbeit kennt Fabian drei Punkte, die häufiger zum Problem werden als das Material selbst:
6.1 Untergrund & Fundament
Windlasten wirken stärker, je dichter das Material ist.
Geschlossene Sichtschutzsysteme benötigen daher stabilere Pfosten und tiefere Fundamente.
6.2 Materialdehnung beachten
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WPC paneele benötigen Montagefreiheit
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Aluminium kann deutlich straffer verschraubt werden
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Sichtschutzstreifen müssen korrekt fixiert werden
6.3 Kombination von Zaun + Sichtschutz
Ein Doppelstabmattenzaun, der ursprünglich ohne Sichtschutz installiert wurde, kann sich mit Streifen anders verhalten – je nach Fundament und Pfostenart.





