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DER NEUE MASCHENDRAHTZAUN: MONTAGE TEIL I – PFOSTEN UND STREBEN

Mit etwas handwerklichem Geschick kann jeder Heimwerker und jede Heimwerkerin einen Maschendrahtzaun montieren. Phasenweise am besten zu zweit. Nach abgeschlossener Planung und vollbrachtem Einkauf (mehr dazu hier [Verlinken mit obigem Text]) geht es nun an die Montage des Grundgerüsts: die Zaunpfosten und Zaunstreben.

Zaunverlauf markieren

Spannen Sie den Zaunverlauf mit einer Mauerschnur ab und markieren die eventuelle(n) Befestigung(en) an Mauern oder Hauswand. Achten Sie auf rechte Winkel zur Wand und an den Zaunecken. Markieren Sie die Lochmitte der Pfostenlöcher, z. B. mit einem Erdnagel. Die Abstände der Zaunpfosten sollen gleichmäßig sein und nicht mehr als 2,50 m betragen. Weniger Abstand erhöht die Stabilität; ein übliches Maß sind zwei Meter. Überprüfen Sie, am besten mit einer Schlauch-Wasserwaage, ob das Gelände ein Gefälle hat, das berücksichtigt werden muss.

Zauntor montieren

Wenn Sie ein Tor einbauen, starten Sie mit der Montage des Zauntors. Folgen Sie den Herstellerangaben zum Zusammenbau und zur Montage und betonieren Sie die Torpfosten ein. Hierfür werden – ebenso wie für die Maschendrahtzaun-Pfähle – Löcher ausgehoben. Diese sollten etwa 30 x 30 cm groß sein und eine frostsichere Tiefe haben. Diese variiert je nach Region und ist z. B. 80 cm. Zunächst füllt man dann etwa 10 cm tief Kies zur Drainage in die Pfostenlöcher und stellt die Pfosten dort hinein. Wenn die Torpfosten senkrecht und in der richtigen Höhe sind, kann das Loch zubetoniert werden. Die Montage des Tors variiert von Tor zu Tor. Am besten fragt man dafür den Hersteller oder schaut sich ausführliche Tutorials im Internet an. Nach der Montage des Zauntors kann man die Zaunpfähle ebenfalls einbetonieren.

Zaunpfosten im Boden verankern

Nachdem die Pfostenlöcher, wie bei dem Tor, ausgehoben und mit Kies gefüllt wurden, kann man zu zweit und mithilfe einer Schlauch-Wasserwaage überprüfen, ob die Zaunpfosten die passende Länge haben. Die Wassersäule muss dafür gleich hoch sein. Abweichungen können mit einem entsprechend höheren Kiesbett ausgeglichen werden. Beachten Sie hierbei, dass der Zaun einige Zentimeter Bodenfreiheit braucht. Rechnen Sie diese zur aus dem Boden ragenden Pfostenlänge hinzu, damit der Pfosten nicht zu kurz gerät. Man muss natürlich auch hier darauf achten, dass die Pfosten senkrecht stehen.

Einbetonieren der Zaunpfosten

Danach werden die Löcher mit Beton aufgefüllt. Hierfür gibt es verschiedene Varianten und Vorlieben – Fertigbeton, selber angemischter Beton oder Beton der trocken eingefüllt und dann mit Wasser aufgegossen wird. Beachten Sie auf alle Fälle die Herstellerangaben zur Verarbeitung und stampfen Sie den Beton fest, um Luftlöcher zu vermeiden. Kontrollieren Sie jetzt auch noch einmal, ob der Pfosten senkrecht steht und korrigieren gegebenenfalls.

Einschlaghülsen als Alternative

Alternativ zum Einbetonieren kann man Einschlaghülsen zur Montage der Zaunpfosten verwenden. Die Einschlaghülsen werden einfach in den Boden geschlagen. Die Pfosten müssen dann entsprechend gekürzt und an den Enden mit Metallschutz versehen werden. Anschließend werden die Pfosten auf Fußplattenadapter gesteckt und auf die Einschlagbodenhülsen geschraubt.

Streben zur Stabilisierung

An kritischen Punkten des Maschendrahtzauns werden zur zusätzlichen Stabilisierung Streben angebaut, die diagonal verlaufen. Sie werden am Pfosten verschraubt und im Boden verankert. Haben Sie ein Zauntor, so wird dieses an beiden Seiten durch eine Strebe unterstützt. Die Ecken des Zaunes werden jeweils mit zwei Streben – eine in jede Richtung – stabilisiert. Zaunenden werden ebenfalls mit einer Zaunstrebe versehen. Bei besonders langen Maschendrahtzäunen werden in etwa alle 20 Meter bzw. bei jedem zehnten Pfosten je zwei Streben angebracht.

Montage der Zaunstreben

Zur Montage wird die Strebe ca. 10 cm unterhalb des oberen Drahtspanners am Pfosten festgeschraubt. Das untere Ende lässt man locker in einer Linie mit dem Zaunpfosten – nicht versetzt – auf den Boden hängen: hier kann das Loch für die Strebe schräg gegraben werden. Dann füllt man, wie gehabt, Kies und Beton ins Loch, lässt die Strebe ein und schließt das Loch mit Beton. Statt des Betonierens eignen sich Einschlaghülsen hierfür ausgezeichnet. Diese werden einfach in den Boden geschlagen und die Strebe mit einer Strebenplatte aufgeschraubt.

Wenn die Torpfosten, die Zaunpfosten und die Streben einbetoniert sind, gilt es den Beton gut durchtrocknen zu lassen. Lassen Sie ihm zwei, drei Tage Zeit dafür und genießen Sie derweil den Sommer!

Im zweiten Teil geht es weiter mit der Montage des Maschendrahtzauns – dann erklären wir Ihnen, wie die Spanndrähte befestigt werden und der Maschendraht montiert wird.

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