Staketenzäune – die Verbindung von natürlicher Holzoptik, Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit

Staketenzäune als langlebige und günstige Zaunlösung

Staketenzäune, auch als Rollzäune bekannt, sind seit langem in England und Frankreich verbreitet und erfreuen sich auch hierzulande wachsender Beliebtheit. Diese Zäune haben senkrechte Latten, die aus verschiedenen Holzsorten sein können, wie Haselnuss, Fichte, Kastanie oder Lärche. Oftmals sind Staketenzäune aus heimischem Edelkastanienholz. Kastanienholz ist sehr widerstandsfähig und unempfindlich. Da Kastanienholz einen hohen Gerbsäure-Anteil hat, braucht der Zaun keinen Anstrich und ist langlebig, pflegeleicht und umweltfreundlich. Man kann von einer Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren ohne chemische Holzschutzmaßnahmen ausgehen, weshalb der Zaun auf die Dauer eine günstige Option ist. Die senkrechten Latten des Zaunes sind mit mehreren verzinkten Drahtreihen verbunden. Diese flexible Verbindung ermöglicht auch eine unaufwändige Umzäunung unebener Grundstücke. Die Zauntore von Staketenzäunen haben meist noch Quer- und Diagonalbalken zur zusätzlichen Stabilisierung und Formgebung.

Natürliche und individuelle Holzoptik

Neben der hohen Funktionalität, Umweltfreundlichkeit und Langlebigkeit zeichnen sich die Staketenzäune durch eine besonders natürliche Ästhetik aus. Neben einigen Zaunvariationen mit halbrunden oder flachen Staketen ist der klassische Staketenzaun aus Latten, die unregelmäßig mehreckig und handgeschnitzt wirken. Jeder Pfahl sieht anders aus als der vorige und alle haben die natürliche Holzoptik mitsamt vereinzelten Kernen, sodass die Farbe des Zaunes von hellbraun bis dunkelbraun variiert. Ein Staketenzaun ist also ein Zusammenschluss einzigartiger Holzstücke! Die Latten wirken zierlich und fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. Oft kommen sie als romantische Begrenzung eines wild-schönen Bauerngartens zum Einsatz. Man kann Staketenzäune auch gut beranken lassen. Neben schöner Optik und hochwertiger Funktionalität bestechen Staketenzäune auch durch ihre unkomplizierte Montage.

Einfache Montage des Staketenzaunes

Die Pfähle des Staketenzauns sind angespitzt, sodass man sie leichter in den Boden rammen kann. Zunächst schlägt man die äußeren zwei Zaunpfosten in den Boden. Anschließend spannt man ein Seil dazwischen, um einen geraden Zaunverlauf zu haben und schlägt die Zwischenpfähle in regelmäßigen Abständen zueinander in die Erde, bzw. beim Zauntor in entsprechender Torbreite. Hierbei muss für eine sichere Montage auf eine ausreichende Tiefe geachtet werden: in der Regel sollte mindestens ein Drittel bis fast zur Hälfte der Pfahllänge im Boden verankert sein. Fragen Sie hierzu am besten beim Kauf nach. Der Zaun wird nun mit Schrauben an den Pfählen befestigt. Achten Sie darauf, den Zaun straff zu spannen und keine Eisenschrauben zu verwenden, da Holz auf Eisen reagiert. Besser geeignet sind Edelstahlschrauben. Während die Pfähle unten angespitzt sind, werden die Zaunlatten meist oben angespitzt und schließen zum Boden hin flach ab. Der Abstand zwischen dem Zaun und dem Boden, also die Bodenfreiheit des Zaunes, soll meist um die drei bis vier Zentimeter betragen. Für zusätzliche Stabilität kann man Querstreben an den Ecken und Enden der Staketenzäune anbringen. Fragen Sie hierfür am besten bei Ihrem Händler nach. Schöne Staketenzäune und kompetente Beratung finden Sie beispielsweise hier.